Der Dirigent
Armin Renggli
wurde am 19. Dezember 1976 als Sohn von Annelise und Ruedi Renggli-Egli in Entlebuch geboren. Nach dem Besuch der Primar- und Sekundarschule in Entlebuch und Schötz absolvierte er die Käser-Lehre, davon zwei Jahre in der Westschweiz. Es folgten zwei 15-monatige Einsätze als Käser in Ettiswil und Ebersecken. Dazwischen liegt ein halbjähriger Sprachaufenthalt in England. Musik spielt bei der Familie Renggli seit jeher eine dominante Rolle. Der Vater Ruedi Renggli ist in der Luzerner Blasmusikszene nicht nur als Musikredaktor von SF DRS bekannt, sondern hat dort wichtige Funktionen inne. Die musikalische Ausbildung
Die musikalischen Grundbegriffe erhielt Armin Renggli in den Musikschulen von Entlebuch und Schötz. Anschliessend genoss er Privatunterricht bei Franz Renggli, Pascal Eicher und Steven Mead (England). Im Frühling 2004 hat Armin Renggli das Studium an der Musikhochschule Fakultät 1 in Luzern mit dem Hauptfach Lehrdiplom auf dem Euphonium erfolgreich abgeschlossen. Hier war er Schüler von Thomas Rüedi, Simon Styles und Ludwig Wicki. Von 2001 bis Mitte 2004 erhielt er Unterricht in Direktion bei Philippe Bach. Seit Herbst 2004 besucht Armin Renggli das Studium für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Direktionslehrer ist dort Johannes Schläfli.
Seit 2000 amtet er als Euphonist und Vizedirigent der BB Frohsinn Schötz. Armin Renggli ist Präsident des Aulos Blasorchesters und Mitglied in der Entlebucher Brass Band. Als Lehrer unterrichtet er an den Musikschulen Pfaffnau, Schötz und Hasle. Seit anfangs 2003 dirigiert der Vollblutmusiker die Brass Band MG Hasle.

Seine Beziehung zur Musik
Blasmusik ist für Armin Renggli gleichermassen Passion und Arbeit. Zum Ausgleich ist er an Konzerten von Jazz bis Klassik und projektartig in Gesangsformationen anzutreffen. Die benötigte Abwechslung bringt ihm auch der Sport, in erster Linie der Velosport. Hier kann er beim "meditativen Trampen" verarbeiten, überlegen und vor allem auch neue Ideen gewinnen. Armin Renggli macht dabei wiederholt die Erfahrung, dass Musik immer wieder verbindet und Brücken schlägt. Die Musik umfasst ein breiteres Spektrum als nur Worte, was für ihn die eigentliche Faszination ausmacht.
Die Arbeit als Dirigent beinhaltet für Armin Renggli verschiedene Aspekte: Freude am gemeinsamen Musizieren, musikalische Umsetzung von Gefühlen, Geben und Nehmen in einer gleichgesinnten Gemeinschaft, interessante und anforderungsreiche Erfahrungen im Umgang mit Menschen ...
 
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